12. August 2026
Neu in Numaga: SSO mit Microsoft Entra ID
Mitarbeitende melden sich mit dem Konto an, das sie bereits haben. Das ging schon mit Google Workspace, jetzt auch mit Microsoft Entra ID — mit einem kürzeren Login-Flow und einer Tenant-Sperre, die sich nicht abschalten lässt.
Ab heute verbindet sich Numaga auch mit Microsoft Entra ID. Mitarbeitende melden sich mit dem Microsoft-Konto ihrer eigenen Organisation an, neben der bestehenden Google-Workspace-Föderation. Kein separates Passwort, keine zweite Benutzerverwaltung: Ihr Verzeichnis hat das Sagen.
Warum das nötig war
Viele Organisationen laufen auf Microsoft 365; ihre Identität liegt in Entra ID. Eine AI-Plattform, die daneben eine eigene Login-Welt aufbaut, erzeugt genau das, was Governance nicht will: Konten, die niemand verwaltet, Passwörter, die wiederverwendet werden, und ehemalige Mitarbeitende, die still Zugriff behalten. Deshalb koppelt Numaga an Ihr Verzeichnis: Ein Konto entsteht bei der ersten Anmeldung, und wer im IdP gesperrt wird, kommt nicht mehr hinein.
Auch die Autorisierung folgt Ihrem Verzeichnis. Rollen und Gruppen aus Ihrem IdP bestimmen, wer administriert, wer prüft und welche Teams auf welche Wissensdatenbanken zugreifen: kein zweites Berechtigungsmodell. Wie das funktioniert, steht hier.
Was Sie davon merken
Der Login-Flow ist kürzer geworden. Wer die Login-Seite aufruft, wird direkt zur eigenen Microsoft- oder Google-Anmeldung weitergeleitet: kein Zwischenbildschirm, kein zusätzlicher Klick. Und neue Nutzer wählen keinen separaten Benutzernamen mehr; die E-Mail-Adresse aus dem Verzeichnis ist die Identität. Für die meisten Mitarbeitenden ist die erste Anmeldung damit genau eine Handlung: der Kontobildschirm, den sie ohnehin jeden Tag sehen.
Administratoren behalten einen separaten Notzugang, unabhängig von der Föderation. Fällt Ihr IdP einmal aus, kommt die Administration trotzdem hinein.
Gesperrt auf Ihren eigenen Tenant
Ein Detail, bei dem wir streng sind: Die Entra-Verbindung ist immer auf Ihren eigenen Tenant gesperrt. Bei Multi-Tenant-Verbindungen, die Nutzer an der E-Mail-Adresse erkennen, existiert ein bekanntes Übernahmemuster (nOAuth): Wer einen eigenen Entra-Tenant kontrolliert, kann dort jede E-Mail-Adresse eintragen — auch die Ihrer Kollegin — und so in fremde Konten spazieren. Deshalb akzeptiert Numaga ausschließlich Konten aus Ihrem eigenen Verzeichnis. Das ist keine Einstellung, die man vergessen könnte zu aktivieren; ohne Tenant-Sperre verweigert die Plattform die Verbindung.
Für wen das relevant ist
Für IT und Identity-Management bedeutet das: ein Ort, an dem Zugriff geregelt wird, und On- und Offboarding, das automatisch dem Verzeichnis folgt. Für die Organisation: weniger Passwörter, weniger Reibung, und AI-Nutzung, die sich sauber auf Personen und Teams zurückführen lässt — innerhalb derselben Governance wie der Rest Ihres AI-Verkehrs.
SSO ist Teil jeder Numaga-Umgebung, mit Microsoft Entra ID oder Google Workspace. Sehen, wie das für Ihre Organisation aussieht? Demo buchen.